Bahnhof Worms HBF

Worms Hauptbahnhof war ebenfalls wie Frankfurt ein sogenannter Schattenbahnhof, lag also unterhalb der Anlage und war mithilfe von Gleiswendeln erreichbar. Auch hier fuhr man von der Gleiswendel erst einmal am gesamten Bahnhofsbereich vorbei, bevor die Strecke einen Knick machte und in die Bahnhofsanlage führte. Somit musste man auch hier Züge nicht wenden, um sie in richtiger Fachrichtung wieder auf die Strecke hochfahren zu können. Anders als Frankfurt war Worms jedoch noch nicht von dem darüber liegenden Hofheim zugebaut. Damit hatten Gäste die einzigartige Möglichkeit, zu sehen, wie ein Schattenbahnhof aussieht und zu erleben, was im normalerweise verdeckten Bereich alles passiert, bevor ein Zug auf der eigentlichen Anlage erscheint. Mit insgesamt sechs Gleisen bot Worms genügend Möglichkeiten, auch mal Züge für längere Zeit stehen zu lassen und neue Züge auf die Anlage fahren zu lassen. Ferner bestand in Worms auch die Möglichkeit zur Aufgleisung von kompletten Zügen.