2001-2005

Januar 2001

Letzter Tag der offenen Türe im Vereinsraum des EFB mit der bestehenden Anlage. Die Planung der Nachfolgeanlage ist abgeschlossen, die Beschaffung des Materials hat begonnen.

Etwa 350 Besucher nehmen mit den Eisenbahnfreunden Abschied von der alten Anlage.

April 2001

Überraschende Kündigung des Vereinsraumes durch die Gemeinde Biblis. Die im Zuge der hessischen Landesregierung beschlossene Schulkindbetreuung erforderte zusätzliche Klassenzimmer. Bis Ende Juni musste der Saal geräumt werden. Der gerade begonnene Aufbau der neuen Vereinsanlage wurde abgebrochen. Die Suche nach einem neuen Quartier begann.

Juni 2001

Bereits zwei Monate nach der Kündigung konnte ein geeigneter Vereinsraum gefunden werden. Die private Anmietung würde aber erheblich mehr Kosten für Miete und Nebenkosten mit sich bringen.

In einer kurzfristig einberufenen Vollversammlung erfolgte eine kritische Diskussion. In der nachfolgenden Abstimmung fand sich eine breite Mehrheit, die sich, trotz der damit verbundenen Beitragserhöhung, für das neue Vereinsheim entschied.

Der Raum, ursprünglich eine Scheune, wurde später umgebaut und bis 1964 als Kino genutzt. Anschließend wurde daraus ein Möbellager. Eine genaue Inspektion der Räumlichkeiten zeigte, das uns erhebliche Renovierungsarbeiten bevorstanden.

Juli 2001

Renovierung des "alten Kinos".

Die Renovierungsarbeiten begannen mit dem Ziel, bis November damit fertig zu sein, um wieder einen kleinen "Tag der offenen Türe" machen zu können. Aber der Verein musste die Erfahrung eines jeden Altbau-Renovierers machen, denn fängt man erst einmal an, dann zeigen sich immer neue Dinge, die besser vor dem Einzug gemacht werden sollten.

An die Modellbahnerei war so schnell sicher nicht zu denken. Wände und Decken des Modellbahnraumes waren so alt und verfleckt, dass es mit Dispersionsfarbe einfach nicht zu schaffen war. Der Zufall bot uns die Gelegenheit, in einem zum Abriss vorgesehenen ehemaligen Möbelgeschäft, die Decke inklusive der Beleuchtungselemente ausbauen zu können. Es war ein hartes Stück Arbeit, bis diese im Anlagenraum wieder eingebaut war. Aber es hat sich gelohnt, denn neben einer anständigen Beleuchtung konnte vor allem die Raumhöhe auf ein vernünftiges Maß reduziert werden - schließlich musste man auch an die späteren Heizkosten denken.

 

Gänzlich neu eingerichtet wurde die elektrische Anlage für all unsere Räume.

Vom Vermieter wurde eine neue Heizungsanlage eingebaut. Damit ist nun auch die Arbeit in den Wintermonaten möglich, also der eigentlichen Jahreszeit für die Modellbahnerei.

Ein weiterer Zufall bescherte einen Spender, der dem Verein 200 m² beschichteter Spanplatten zur Verkleidung der Innenwände überließ. Dass diese schon einmal als Zwischenlagen bei Möbeltransporten benutzt wurden, sieht man ihnen kaum an.

Der Sanitärbereich musste komplett neu aufgebaut werden, denn er diente lange als Stall. Nach dem Einbau von Estrichbeton konnte der Boden gefliest werden. Die Wände wurden verputzt, teilweise gefliest. Das Abdichten und Anlegen der Decke war neben den Wasser- und Abwasserinstallationen die wichtigste Arbeit. Aus einem zum Abriss freigegebenen Bankgebäude konnten noch fast neue WC-Wände und Türen übernommen und bei uns eingepasst werden. Für unsere "Tage der offenen Türe" werden schließlich getrennte Damen- und Herrentoiletten benötigt.

Auch der Vorraum zu den WC bedurfte einer gründlichen Überarbeitung. Bodenfliesen und neuer Putz an den Wänden machten daraus einen vernünftigen kleinen Lagerraum für die vielen kleinen Dinge, die ein Modellbahner so braucht.

Das ehemalige 30m² grosse Foyer des Kinos sollte der Gemeinschaftsraum und die Werkstatt des Vereins werden. Auch hier war alles von Grund auf neu herzurichten. Der Boden wurde gespachtelt und bekam neue Fliesen, die Wände wurden verputzt und teilweise mit Holz verkleidet und die Decke wurde neu angelegt. Aus dem früheren Kassenräumchen konnte ein Fahrkartenschalter der 60er Jahre gestaltet werden. Zur Abrundung des Raumes wird jetzt noch nach passenden Sitzgelegenheit der 1. und 2. Klasse aus Personenwagen gesucht.

Juli 2001

Trotz der vielen Arbeiten im unserem zukünftigen Vereinsheim war der EFB auch in diesem Jahr wieder bei den Ferienspielen dabei. Per Bus ging es in den Stumpfwald (westlich Grünstadt) am Eiswoog. Dort existiert eine kleine Feldbahn, die ca. 2 km über holprige Gleise in den Wald hinein zuckelt. Mit einem zünftigen Picknick zum Abschluss waren die ca. 90 Kinder von dem Ausflug begeistert.

November 2001

Aus den "Tagen der Modellbahn" wurde in diesem Jahr natürlich nichts. Noch immer blieben zu viele Renovierungsarbeiten, bevor an den Aufbau der Modellbahnanlage zu denken war.

Mai 2002

Ein Ende der Renovierungsarbeiten war abzusehen. Zusammen mit Freunden benachbarter Modellbahnvereine, Vertretern der Gemeinde und ein wenig Presse meldete sich der Verein mit einer Einweihungsparty zurück.

August 2002

Wie auch in den früheren Jahren beteiligten sich die Eisenbahnfreunde wieder an den Bibliser Ferienspielen. Diesmal ging es zur Draisinenfahrt in das Glantal von Lauterecken nach Staudernheim. Eine vorherige "Probefahrt" mit einigen Vereinsfreunden brachte ein wenig Streckenkenntnisse und erleichterte die Vorbereitungen. Die Teilnahme von 80 begeisterten Kindern (Können wir im nächsten Jahr wieder so eine tolle Fahrt machen?) war ein schönes Dankeschön für die aktiven Vereinsmitglieder.

September 2002

Ende der Renovierungsarbeiten. Es blieben zwar noch ein paar kleine Restarbeiten, aber jetzt sollte es endlich mal wieder an die Modellbahn gehen. Der Aufbau einer einfachen Anlage aus der Vielzahl der vorhandenen Segmente war die Grundlage für die erste Modellbahnausstellung in den neuen Vereinsräumen.

November 2002

In Fortsetzung der früheren Tradition wurde wieder das Wochenende nach Buß- und Bettag ausgewählt, um große und kleine Eisenbahnfreunde am Fahrbetrieb auf unserer Anlage (siehe Gleisplan) teilhaben lassen. Und da jetzt keine Auf- und Abbau- sowie Transportarbeiten mehr anstanden, fiel der Startschuss bereits schon am Freitagabend. Und der wurde insbesondere von den Fachleuten unter den Modellbahnern genutzt.

Die hohe Zahl von 850 Besuchern, davon 200 Junioren zwischen 5 und 14 Jahren waren eine große Überraschung und gleichzeitig ein großes Lob für die lange Arbeit.

Hier noch ein paar Fotos!

Mai 2003

Neue Jugendgruppe beginnt zu arbeiten.

Nachdem die Eisenbahnfreunde Biblis und Umgebung e.V. wieder einige Jugendliche für die gemeinsame Vereinsarbeit interessieren konnten, hat sich Mitte April eine Jugendgruppe zusammengefunden. Ziel ist es, ein eigenes Stück in der Verreinsanlage aufzubauen und zu gestalten. Dazu wird die Jugendgruppe von erfahrenen und versierten Modellbahnern in ein Thema eingeführt, es wird geübt und dann unter Anleitung selbst gebastelt und gebaut. Viele der typischen Modellbahn-"Berufe" wie Schreinern, Schlossern, kleiner Einstieg in die Elektrotechnik, Architektur, Malern und Landschaftsgärtnern, aber auch ein wenig Eisenbahn-Fachkunde mit Besuchen beim Vorbild gehören dazu.

Juli 2003

Ausflug der Jugendgruppe zu Stellwerken der DB.

Mit sieben Aktiven unserer Jugendgruppe hat der EFB am 10.07. einen Ausflug mit der Bahn zu den letzten Stellwerken alter Bauart im südhessischen Ried gemacht. Bevor die Nibelungenbahn zwischen Bensheim - Bürstadt - Worms modernisiert werden wird, wollten sie Aufbau und Funktion eines mechanischen Hebelstellwerkes in Lorsch kennenlernen. Bei dieser Gelegenheit konnten sie die Aufgaben eines Fahrdienstleiters von der Zugmeldung über das Freischalten des Streckenblocks bis zum Stellen und Verriegeln von Weichen und Signalen und der abschließenden Freimeldung erleben.

Und jeder der angehenden "Eisenbahner" durfte mal eine Weiche und die zugehörige Verriegelung betätigen. Dabei haben sie erfahren, dass das Schwerstarbeit ist, besonders für eine junge Fahrdienstleiterin. Auch das Schließen der Schranken setzt trotz der Videoüberwachung sehr viel Aufmerksamkeit voraus. Danach wurde die Führung und das Spannen der Drahtzüge zwischen Stellwerk und Weichen bzw. Signalen entlang der Strecke untersucht und besprochen. Für die Meisten war das Zusammenwirken von Drähten, Tragrollen, Druckrollen, Umlenkrollen und Spannwerken neu. Einem Nachbau auf der Modellbahn steht jetzt nichts mehr im Wege.

Die Umsteigezeit in Bürstadt bot uns noch die Gelegenheit, auch ein elektromechanisches Stellwerk kennenzulernen. Alle Melde- und Sicherheitsaufgaben sind für den Fahrdienstleiter die gleichen, nur das Umlegen von Weichen und das Ziehen von Signalen ist durch elektrische Motorantriebe sehr viel leichter. Und natürlich gibt es auf so einem Bahnhof keine Stelldrähte und Spannwerke mehr.

Alles zusammen ein gelungener Ausflug, der den Junioren sehr viel Spaß machte. Dazu gehörte auch die Möglichkeit, den Triebfahrzeugführern bei ihrer Arbeit über die Schultern zu schauen. Wir hatten das Glück, in den Triebwagen und auf den Stellwerken sehr verständige und informationsfreudige Eisenbahner zu treffen, die sich richtig Mühe gaben, den Jugendlichen alles zu zeigen und zu erklären. An dieser Stelle daher unseren ganz herzlichen Dank an die DB-ler.

Und da das ganze richtig Spaß gemacht hat, wird es in Zukunft auch noch weitere Ausflüge zu unserem großen Vorbild geben.

August 2003

Bibliser Ferienspiele 2003.

Wie in den vergangenen Jahren haben die Eisenbahnfreunde Biblis und Umgebung e.V. auch heuer wieder ein eisenbahnerisches Ziel für den Ausflug mit den Ferienspielkindern gefunden: Das "Frankfurter Feldbahnmuseum" auf dem Rebstockgelände in Frankfurt. Dieses wird von ca. 140 Anhängern der 600 mm-Spur -der Feldbahn- betreut, die Dampf- und Dieselloks, Personen- und Güterwagen, Trollies und Schienentraktoren und was sonst alles auf Gleisen fährt sammeln, restaurieren und teilweise betriebsfähig im Rahmen von Veranstaltungen für Fahrten durch den Rebstockpark einsetzen.

79 gemeldete Ferienspielkinder und 4 "Eisenbahner"-Kinder fuhren mit 2 Bussen in Begleitung von 14 jungen Betreuern/innen von der Gemeinde und den Eisenbahnfreunden nach Frankfurt. Es begann mit einem Rundgang in kleinen Gruppen durch die Fahrzeughalle und das Freigelände, bei dem die Feldbahner sehr kindgerechte Erklärungen zu den Fahrzeugen, der Technik und den Aufgaben der Feldbahn machten. Im Freigelände konnten die Kinder auf einem Schienenfahrrad und auf Lasttrollies hin- und herfahren.

Dann ging es mit einem langen Zug aus einer Diesellok (die geplante Dampflok befindet sich in der Sommerpause in überholung und war bis zu diesem Tag noch nicht ganz fertig) und gedeckten und offenen Personenwagen auf die Reise. Durch die angrenzenden Schrebergärten ging es viele hundert Meter in den Park, dort zuerst nach Osten zum Teich. Am Ende der Strecke musste die Lok (ans andere Ende des Zuges) umgesetzt werden und weiter gings ans Westende des Parks. Dort hatten die Eisenbahnfreunde schon ein Picknik aus jeder Menge belegeter Brötchen und vielen, vielen Getränken vorbereitet. Hier konnten sich die Kinder ausruhen, austoben oder mit den zwei Lasttrollies, die den Zug begleitet hatten, hin- und herfahren.

Anschließend ging es zurück zum Teich und ins Museum, wo sich jeder frei bewegen und alles, was ihn interessierte ansehen konnte. Eine junge "Bibliser Dame" durfte sogar den Lasttrolly fahren und wird jetzt sicher ihre Eltern bearbeiten, Mitglied bei den Feldbahnern werden zu dürfen. Einige blieben am Teich und freuten sich über die hungrigen Schwäne, die sie mit den mitgebrachten Brotresten fütterten. Diese kleine Gruppe wurde mit einem "Sonderzug" wieder abgeholt und zum Museum zurückgefahren.

Danach ging es wieder zurück nach Biblis, Wattenheim und Nordheim, wo die Kinder pünktlich ab 16 Uhr wieder abgesetzt wurden. Den meisten hat es wohl gefallen und sie sind jetzt gespannt, was sich die Eisenbahnfreunde für nächstes Jahr ausdenken.

September 2003

EFB beim Bahnhofsfest in Worms.

Anlässlich der 150-Jahrfeier der Strecke Ludwigshafen - Worms - Mainz am 20. und 21. September fand in den 3 Bahnhöfen auch jeweils ein Bahnhofsfest statt. Neben Sonderfahrten, Fahrzeugschau, Modellbahnbörse und viel Unterhaltung wurde von den Eisenbahnfreunden Biblis und Umgebung e.V. das Teilstück Hofheim - Bürstadt der südhessischen Nibelungenbahn Worms - Bürstadt - Bensheim gezeigt. Mit Zügen und Triebwagen aus allen Epochen wurde ein reger und abwechslungsreicher Fahrbetrieb durchgeführt. Ganz wesentlich beteiligt daran war auch dieses Mal wieder die Vereinsjugend. Mit vielen Betrachtern und Modellbahn-Interessierten konnten interessante und anregende Gespräche geführt werden.

Unser Vereinsfreund Heinz Weygand präsentierte sich in seiner originalen preussischen Eisenbahner-Uniform (zu feierlichen Anlässen wie diesen) mit Säbel und war bei Veranstaltern, Presse und Prominenten ein gefragter Begleiter.

Oktober 2003

Treffen mit den Hobby-Eisenbahnern Rodgau.

Am 11.10.2003 besuchten uns die Hobby-Eisenbahner Rodgau (HEB), mit denen die Bibliser Eisenbahnfreunde schon seit vielen Jahren in Verbindung stehen. Dieses Treffen war schon lange verabredet und sollte zum besseren Kennenlernen, zum Erfahrungsaustausch und gemeinsamen Fahrbetrieb auf unserer Vereinsanlage genutzt werden.

Da unsere Vereinsanlage gerade in Vorbereitung auf die Modellbahntage am 22./23.11.2003 völlig umgebaut und erweitert wird, konnte so neben ein wenig Fahrbetrieb auf bereits fertigen Stücken auch über technische und gestalterische Lösungen gesprochen und diese demonstriert werden. Bei Kaffee und Kuchen wurden dann organisatorische und finanzielle Themen angesprochen, insbesondere aber die Arbeit mit den Jugendgruppen.

Es war ein voller Erfolg, hat doch das kurze Treffen gezeigt, wie wichtig der Austausch mit Gleichgesinnten anderer Vereine und Gruppen ist. Wir werden im kommenden Jahr die Möglichkeit haben, auch die Aktivitäten der HEB-ler in Rodgau-Weisskirchen kennenzulernen. Auch mit anderen Modellbahnern in erreichbarer Nähe sollte ein solcher Erfahrungsaustausch gepflegt werden. Interessenten bitte melden!

November 2003

Tage der Modellbahn 2003.

Die Tage der Modellbahn in Biblis waren ein voller Erfolg. Die Züge fuhren ohne allzuviel Verspätung, ein Ausfall wegen "technischer Störungen" oder "Personenschaden" war nicht zu verzeichnen.

Die fast 1100 Besucher kamen voll auf ihre Kosten und sagten uns immer wieder ihre Bewunderung und Zufriedenheit (könnt ihr sowas nicht öfters machen?). Die Anlage war im Verlauf eines Jahres deutlich gewachsen. Neben vielen "wiederbelebten, alten" Teilen wurden auch einige neu gezeigt, teils fertig durchgestaltet, teils in Arbeit.

Schon am Eingang wurden die Besucher in das Bahngeschehen eingestimmt, als sie ihre "Fahrkarten" bei einem original uniformierten Eisenbahner am "Schalter" kauften. Durch die Bahnhofsgaststätte führte der Weg direkt in das Bahngeschehen. Von einem großen Abstellbahnhof (Hbf. Worms) fuhren die Züge - vom Bummelzug bis zum ICE, von der Rangiereinheit bis zum Durchgangs-Güterzug - über den Haltepunkt Worms-Brücke und die Rheinbrücke nach Hofheim/hess. Ried und weiter über Kloster und Hollertal zum Abstellbahnhof. Auf der zweigleisigen Hauptbahn herrschte in beiden Fahrtrichtungen Hochbetrieb mit Zügen aller Bahnepochen. Besonders gerne erlebt wurde die schnelle Durchfahrt der DB-Lieblinge Europa Express (VT11.5) und ICE. Und als besonderes Highlight fuhr ab und zu ein Videozug, der die Zuschauer die "Mitfahrt auf dem Führerstand" über alle Strecken der Vereinsanlage erleben ließ.

In Hofheim zweigt die eingleisige Nebenbahn über Bürstadt/Ried nach Groß-Rohrheim ab. Hier lief der Betrieb etwas beschaulicher, wenn die Personenzüge von Bahnhof zu Bahnhof weiterbummelten oder der Nahgüterzug die Güteranlagen der Ortschaften bediente und dabei so manche Rangieraufgabe zu lösen hatte.

Nach einer Wanderung durch die Eisenbahn-Landschaft lud die Bahnhofsgaststätte zu einem kleinen Imbiss mit Kaffee und Kuchen oder Gulaschsuppe bzw. Würstchen und Bier ein. Obwohl das Platzangebot nicht ganz der ersten Klasse entsprach, fühlten sich die "Kunden" sehr wohl auf den alten Schienenbus-Garnituren. Kleine zwischengebaute Tische erlaubten das Abstellen von Gläsern und Tellern.

Wie eine Modellbahn-Landschaft entsteht und welche technischen Probleme für den Betrieb mit mehreren Systemen zu lösen sind, wurde am Rande des Fahrbetriebs gezeigt. Hier standen zwei Fachleute des Vereins für die vielen Fragen unserer interessierten Besucher zur Verfügung und waren stets gut umlagert.

Für das "Bahnpersonal" war es harte Arbeit, sowohl für die "Bedienung" in der Bahnhofsgaststätte wie auch für die "Fahrdienstleiter" in den Stellwerken. Besonders erwähnen wollen wir den Einsatz unserer Vereinsjugend, ohne die ein normaler Schichtbetrieb auf den Stellwerken kaum gelaufen wäre.

Es war ein anstrengendes, aber schönes Wochenende. Wir konnten interessierten Eisenbahnfreunden und werdenden Modellbahnern wieder einen Schritt auf unser Ziel "Die Eisenbahn im südhessischen Ried" mit dem (noch fehlenden) Bahnhof Biblis als Herzstück zeigen.

April 2004

Bibliser Eisenbahnfreunde verzichten nicht auf Bahnhof Biblis.

Vor gut einem Jahr haben sich die Eisenbahnfreunde Biblis und Umgebung e.V. gemeinsam für einen von vier Entwürfen zur neuen Vereinsanlage mit der Eisenbahn im Südhessischen Ried entschieden. Herzstück sollte der Bahnhof Biblis sein, von dem die Strecken über die Bahnhöfe Groß-Rohrheim in Norden, Bürstadt im Süden und Hofheim im Westen verlaufen. Und natürlich sollte auch die Nibelungenbahn (Worms - Bürstadt - Bensheim) eingebaut werden.

Inzwischen ist die Planung weiter ins Detail gegangen; Strecken, Gleiswendeln und Schattenbahnhöfe sowie ein geeigneter Unterbau für all dies wurden geplant. Jetzt musste auch über die Umsetzung und die damit verbundenen Kosten eine Entscheidung fallen. Dies geschah im Rahmen einer Mitgliederversammlung am 15. April 2004.

Nicht verzichten wollen die Eisenbahnfreunde auf den Bahnhof Biblis. Er wird als nächste Neubaustelle in Angriff genommen werden.

Vorerst verzichtet wird auf den Bau von Schattenbahnhöfen. Die Verwendung vorhandener Anlagenteile / Segmente soll bevorzugt werden.

Während der Bauzeit bleibt die derzeitige Vereinsanlage für den Fahr- / Fahrplanbetrieb bestehen.

Das Vorhaben, neue Bahnhöfe und Streckenteile für Gleich- und Wechselstrom auszubauen, wird nicht realisiert. Die Bibliser Eisenbahnfreunde bleiben Gleichstromer. Die Gründe hierfür:

Die Forderungen, alle Radsätze von NEM bis RP25 und alle Kupplungen von Standardbügel über Kurzkupplungen der verschiedenen Fabrikate bis Kadee einsetzen zu können, schliesst die Verwendung von Märklin K-Gleis aus.

Alle Wechselstrom-kompatiblen Lösungen bedeuten einen sehr hohen Aufwand bei Umbau /Änderungen und zusätzlicher Elektrotechnik.

Abhängig vom verwendeten Gleismaterial (Märklin, Peco / Piko / Tillig + Erbert oder Eigenbau des Mittellleiters) erhöhen sich die Gleiskosten für Wechselstrom um den Faktor 1,5 bis 3.

Der Verein hat nicht genügend Wechselstrom-Anhänger, damit sich Kosten und Aufwand lohnen. Ausserdem ist es sehr schwer, weitere Wechselstromfreunde als neue Vereinsmitglieder zu gewinnen, solange nicht ein grosser Teil der Vereinsanlage mit Wechselstrom-Fahrzeugen befahren werden kann. Die Kosten dafür aber müssen aus den Mitgliedsbeiträgen aufgebracht werden.

Zumindest das Wagenmaterial sollte über die ganze Anlage gefahren werden können. Das aber bedeutet, dass alle Märklinwagen mit Gleichstromachsen umzurüsten sind. Denn die vorhanden Bahnhöfe Gross-Rohrheim, Hofheim und Bürstadt sollten nicht auf Wechselstrom umgebaut werden.

An der Realisierung der geplanten neuen Vereinsanlage wird ab jetzt gearbeitet. Wie schnell dies gehen wird, hängt von dem Arbeitseinsatz der Vereinsfreunde und den finanziellen Möglichkeiten ab. Wir werden von Zeit zu Zeit über den Baufortschritt informieren.

Mai 2004

Ein Wochenende mit viel Modellbahn.

Am Wochenende 08./09. Mai waren die Bibliser Modellbahner mit ihrem Anlagenteil Worms - Hofheim - Bürstadt - Riedrode in der Bensheimer Weststadthalle. Dort feierten die Bensheimer Eisenbahnfreunde ihr 10-jähriges Vereinsjubiläum mit vielen Modellbahnanlagen befreundeter Modellbahnvereine.

Unser Anlagenstück wurde mit dem Bensheimer Teil, Riedrode - Lorsch - Bensheim, zur vorbildrichtigen Nibelungenbahn zusammengestellt. Ein abwechslungsreicher Zugbetrieb mit Fahrzeugen aller Epochen hat den Besuchern viel Freude bereitet und zu manch interessanter Diskussion veranlasst. An so manchen Neugierigen konnten Erfahrungen und Vorschläge zu Bau und Gestaltung bei Modellbahnanlagen weitergegeben werden.

Die Fahrdienstleitung in den Bahnhöfen Bürstadt, Hofheim und Worms-Rangierbahnhof wurden zu einem großen Teil von unserer Vereinsjugend übernommen und sie haben es gut gemacht. Auch bei Transport, Auf- und Abbbau haben sich unsere Jugendlichen ganz mächtig ins Zeug gelegt. Es hat alles reibungslos und ohne Probleme geklappt. Und so hat die ganze Aktion viel Spass gemacht.

Juni 2004

Besuch bei unseren Freunden in Heusenstamm.

Am 5. Juni waren die Bibliser Eisenbahnfreunde zum traditionellen Gullaschessen der Heusenstammer Eisenbahnfreunde eingeladen. Auch die Modellbahner aus Limburg-Hadamar waren dabei.

Nachdem es gelungen war, ein richtig schönes Feuerchen unter der echten, alten Bundeswehr-Gullaschkanone anzufachen und der Hobbykoch die richtige Würzung gefunden hatte, konnten wir uns im Vereinsheim der HEB-ler der Modellbahn widmen. Über die extra für diesen Tag aufgebaute N-Modul-Anlage rolllten ständig die verschiedensten Züge und beschäftigten die alten und jungen Modellbahner. Bei der Gelegenheit wurden natürlich wieder Erfahrungen und Lösungen für die unterschiedlichsten Aufgaben bei der Modellbahn diskutiert.

Auch aufgebaut war der Anfang der HO-Jugendanlage, die das hohe Niveau der HEB-Jugendgruppe bei Idee, Planung und Umsetzung/Gestaltung zeigte. Auch hier konnten schon die ersten Loks Rangieraufgaben übernehmen. Die begleitenden Bibliser Junioren konnten sich manch interessante Anregung für ihre Arbeiten in der Bibliser Jugendgruppe holen.

Und dann rief der Gong zum Gullaschessen. Neben dem kulinarischen Genuss wurde die Zeit in geselliger Runde zum Fachsimpeln und Diskutieren genutzt. Und ich denke, so manches Gute und Nützliche konnte weitergegeben werden. Sehr zufrieden mit dem gelungenen Nachmittag und voll neuer Ideen machten wir uns abends auf den Heimweg und freuen uns schon auf das nächste Zusammentreffen.

Allen HEB-lern unseren herzlichen Dank!

Juli 2004

Besuch des Rangierbahnhofes Mannheim.

Am 08. Juli besuchte eine Gruppe von 20 Eisenbahn-interessierten EFB-lern und HEB-lern den zweitgrößten Rangierbahnhof Deutschlands in Mannheim. Mit dabei waren auch einige jugendliche Vereinsfreunde. Der Besuch wurde extra auf den späten Nachmittag gelegt, weil dann am meisten "los" ist im Rangierbahnhof und damit auch die Berufstätigen Gelegenheit zum Mitmachen hatten.

Ja, es ist wirklich ein besonderes Erlebnis, solche Dimensionen mal ganz "dicht dabei" zu sehen: Mit einer Ausdehnung von 6,5 km Länge und an der breitesten Stelle ca. 90 Gleisen nebeneinander ist an eine Umsetzung ins Modell wohl kaum zu denken. Nebeneinander liegen eigentlich zwei selbständige Rbfe mit jeweiliger Einfahrgruppe, Ablaufberg mit Gleisharfe(n) und Ausfahrgruppe. Das ganze kann natürlich nur über mehrere Stellwerke von Ost bis West kontrolliert werden. Und in diesen ist eine Menge unterschiedlicher Technik von der alten Elektromechanik über die DR-Technik der 60er-Jahre bis zur modernsten computergeführten und Maus-bedienten Technologie im Einsatz.

Vorbei am BW mit einer Vielzahl Elok der verschiedensten Generationen bis hin zu den modernen "Besuchern" aus der Schweiz, den 482ern der BLS führte unser Weg zum Stellwerk West zwischen Ausfahrgruppe West und Einfahrgruppe West. Der Rbf. gehört zur eigenständigen Gesellschaft DB-Netz, die an dieser Schnittstelle zum Fahrbetrieb sehr eng mit Railion (ex DB-Cargo) zusammenarbeitet, sonst würde es kaum funktionieren. Das konnte bei dem ständigen Funkspechverkehr zwischen Fahrdienstleitern und Rangierern wie auch Lokführern (Triebfahrzeugführern) verfolgt werden. Das ist auch notwendig, denn bei solchen Dimensionen ist ein Sichtkontakt in vielen Fällen nicht mehr vorhanden und auch die Anzeigen auf dem DR-Stellpult zeigen nicht alles.

Besonders interessant war die Schienenbremse im Ablaufberg A. Früher mussten die Bremsen von besonders kräftigen Männern per Handhebel bedient werden, heute übernimmt dies eine Hydraulik, die Bremsstärke berechnet ein Computer aus vorher eingegebenen Werten zu Gewicht, Wagentyp und Zielgleis in der Harfe. Dennoch wird in jedem Gleis der Wagen mit Bremsschuhen durch den Bremser zum Stillstand gebracht, eine gefährliche und nicht ganz leichte Arbeit.

In dem Ablaufberg von West nach Ost wird gerade die neueste (Computer-) Technik eingebaut, die erste Harfe soll noch dieses Jahr in den automatischen Betrieb gehen. Ein Computer übernimmt alle relevanten Daten von Railion und arbeitet sie in das Steuerprogramm des Ablaufberges ein. Dort gibt es statt einer gemeinsamen Schienenbremse im Ablaufberg eine am Anfang jeden Gleises der Harfe, deren Kraft automatisch durch den Rechner ferngesteuert wird. Und sollte ein Wagen mal nicht ganz bis an das Ende des Zuges rollen, übernimmt ein automatischer Schlitten, der per Seil zwischen den Schienen vor- und zurückgefahren werden kann, die Aufgabe, den Wagen per Mitnehmer weiter zu schieben. Die harte und nicht ganz ungefährliche Arbeit für Rangierer und Bremser wird also zukünftig entfallen und von moderner Technik übernommen.

Zum Abschluss konnten wir auch noch den Lösch- und Katastrophenzug besichtigen, der z. Zt. gerade aufgebaut wird. Er soll für eine Übergangszeit das Problem mildern, dass heute wegen der riesigen Dimensionen und den nur wenigen Straßen des Rbfs die Feuerwehr kaum vor Ort kommt, wenn sich mal ein Brand oder Chemieunfall ereignet. Dieser Zug besteht aus einem 4-achsigen Kesselwagen mit 58.000 Litern Wasser und einem 4-achsigen Flachwagen, auf den über eine Rampe das Feuerwehr-Löschfahrzeug sowie die notwendigen Einrichtungen für die Beseitigung von Unfallschäden auffahren können. Der Zug wird dann über die Gleisanlagen an die Unfallstelle rangiert. In einigen Jahren sollen im Rahmen von Modernisierungen im Rbf ausreichend viele Strassen integriert werden, die der anrückenden Berufsfeuerwehr der Stadt Mannheim natürlich ein viel rascheres Erreichen der Unfallstellen garantieren.

Es war ein hochinteressanter und lehrreicher Besuch, der uns viele neue Informationen und manche Anregung für die Modellbahn mitgegeben hat. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Lott, dem Leiter des Rbfs von DB-Netz, der keine Frage offen ließ und uns in vielen Dingen der Eisenbahn ein Stück näher bringen konnte.

Juli 2004

Besuch im Lokomotivwerk Bombardier in Kassel.

Am 9. Juli besuchten 11 Eisenbahnfreunde aus Biblis das Lokomotivwerk in Kassel, eines der ganz grossen deutschen mit langer Tradition und bewegter Geschichte: Gegründet von Henschel, nach Krupp-Henschel dann ABB-Henschel, danach Adtranz und heute Bombardier.

Die Fahrt ging per Bahn mit dem Hessenticket von Biblis über Fankfurt - Gießen - Treysa nach Kassel-Wilhelmshöhe. Nach einem kurzen Imbiss am Kasseler Hbf brachte uns die Strassenbahn bis vor den Eingang des Bombardierwerkes. Schon auf dem Weg zur Pforte lockten uns einige Neubauten auf dem Versuchsgelände im Freien. Leider besteht nicht nur im Werk, sondern auch schon hier totales Fotografierverbot. Warum eigentlich, wenn all diese Lok heute im Internet gezeigt werden und uninteressant für Werkspionage sind?

Bereits beim Entree begrüsste uns neben einer Henschel-Jubiläumsgedenktafel die 202 002-2, die frühere DE 2500 mit dreiachsigen Drehgestellen (weisser Riese) aus der Zeit, als BBC und Henschel noch gemeinsam an einer neuen Generation von Lok forschten, Lok mit Drehstromantrieb. In den heutigen Fertigungshallen von Bombardier fanden wir neben ein paar Oldtimer-Diesellok in Reparatur oder Revision nur noch Drehstromlok. Da waren die DB 185 und die SBB 482 sowie baugleiche Lok für private Kunden einträchtig nebeneinander in allen Fertigungsstadien zu bewundern.

Besonders interessant ist das heute verwendete Baukasten-Prinzip: Die Verwendung immer wieder gleicher Baugruppen für Lok verschiedener Leistungen und entsprechend den verschiedensten Wünschen der Kunden. Alle Baugruppen werden ausserhalb der Lok vorgefertigt und geprüft und dann als komplette Einheit in die Lok eingehoben. Dazu gehören z.B. der Führerstand, die Bremsanlage, ein vollständiges Längsgerüst (über die ganze Loklänge) mit allen elektrischen, pneumatischen und hydraulischen Leitungen, die nach dem Einbau nur noch über Stecker und Schnellverschlüsse mit anderen Baugruppen verbunden werden. Der Einbau eines solchen Längsgerüstes nahm früher mehrere Wochen in Anspruch, heute erfolgt er in wenigen Stunden. Die Vorfertigung kann stehend oder sitzend auf ergonomisch gestalteten Ständen vorgenommen werden und nicht mehr wie früher auf dem Bauch rutschend in der Lok. Dadurch konnten die Fertigungszeiten und damit natürlich auch die Kosten deutlich gesenkt werden. Ausserdem wird auf diese Weise die Fertigungsqualität emorm erhöht, da vorgeprüfte Baugruppen wesentlich weniger Nacharbeiten auf der Lok bedeuten. Auch die Inbetriebnahme nimmt daher heute nur noch wenig Zeit in Anspruch, die Lok werden sehr schnell an den Kunden übergeben. Entsprechend "unscheinbar" sind auch die werkseigenen Teststrecken, hinter denen sich allerdings noch eine Menge moderner Technik verbirgt.

Besonders froh waren wir, als wir noch 3 Blue Tigers entdeckten, die letzten Exemplare eines Fertigungsloses von 10 Lok, die gerade für die Auslieferung vorbereitet wurden.

Auch die Heimreise im RE verlief bestens und wir waren pünktlich zuhause. Der Besuch in Kassel hat sich also gelohnt, wenn auch nur wenig verschiedene Loktypen in den Fertigungshallen waren. Wenige Wochen vorher hätten wir mehr sehen können, so müssen wir uns auf einen neuen Besuch bei Bombardier in Kassel freuen.

August 2004

Ferienspiel-Kinder im Feldbahnmuseum Neckarbischofsheim.

Es war wieder ein toller Ausflug zur kleinen Eisenbahn. Am 12. August fuhren über 80 Ferienspiel-Kinder mit den Eisenbahnfreunden Biblis und Umgebung e.V. nach Neckarbischofsheim in den südlichen Odenwald. Eigentlich wollten noch viel mehr Kinder mitmachen, aber die zwei Busse boten einfach nicht mehr Platz.

Der Feldbahn-Neckarbischofsheim e.V. hatte schon alles bestens vorbereitet. Vor dem bereitstehenden Zug knatterte eine Diesellok und wartete, bis die erste Fuhre voll besetzt war. Dann zog der Zug gemächlich seine Runden, die Mitfahrer hatten richtig Spass in den offenen Wagen. Das Wetter hat ja auch bestens mitgespielt, die Sonne hat alles so richtig angelacht. Immer wieder machte der Zug seine Runden, der eine oder andere war gar nicht mehr raus zu bringen. Auch so mancher kleine "Lokführer" oder "Lokführerin" durfte neben dem Zugchef auf der Lok mitfahren.

Beinahe noch mehr Spaß hatten die Kids auf der Kipphebel-Draisine und der Fahrrad-Draisine. Beide "Sportgeräte" waren ständig umlagert und jeder wollte der Erste und der Häufigste sein. Dabei bedeutet es richtig Arbeit, so eine Draisine mit vier Personen per Rauf- und Runterkippen eines grossen Hebels in Schwung zu bringen und über die Strecke zu fahren. Auch die Fahrrad-Draisine macht es den Kleinen nicht ganz einfach, ist sie doch eigentlich für die Beine Erwachsener gedacht. Denn in früherern Zeiten, als die Feldbahnen noch in Steinbrüchen, im Torfabbau oder im Bergbau eingesetzt waren, dienten Draisinen dem schnellen Erreichen des Ziels oder der Kontrolle der Streckengleise.

Auch verhungern und verdursten brauchte niemand. Die Eisenbahnfreunde hatten Brötchen und Aufschnitt mitgebracht, die dort von fleißigen Frauenhänden frisch fertiggemacht wurden. Gegen den Durst wurden die Feldbahner aktiv, sie haben alle bestens versorgt.

Auch für die begleitenden Aktivitäten der Jugend war bestens gesorgt. Gleich neben der Feldbahnanlage ist ein Rasenkickplatz, auf dem sich viele Kinder per Fussball, Federball, Frisbyscheibe und anderen Spielgeräten austobten. Und wer noch etwas mehr über Feldbahnen und ihre Verwendung wissen wollte, konnte sich der fachkundigen Führung des "Oberfeldbahners" Herzog anschließen.

Auf der Heimfahrt saßen in den Bussen lauter "geschaffte" Kids. Nach schneller Heimfahrt konnten alle pünktlich wieder an den Haltestellen von ihren Eltern in Empfang genommen werden. Es war ein gelungener Tag, für den wir uns ganz besonders bei den Feldbahnfreunden in Neckarbischofsheim bedanken.

November 2004

Tag(e) der Modellbahn 2004

Wie in jedem Jahr fanden auch in 2004 wieder unsere Tage der offenen Tür statt. An zwei Tagen rollten jeweils acht Stunden lang und nahezu störungsfrei zahlreiche Züge durch die vier Bahnhöfe Groß-Rohrheim, Bürstadt, Hofheim und den großen Rangierbahnhof mit angegliedertem Groß-BW.

Leuchtende Kinderaugen und fachkundige Blicke der erwachsenen Gäste waren wieder ein tolles Dankeschön für diese Veranstaltung.

Parallel zum Fahrbetrieb wurden auch wieder Module live vor den Augen der Zuschauer gebaut. Dabei handelte es sich um ein Modul im Roh- und Gleisbau, das für einen späteren gemischten Betrieb AC/DC ausgelegt ist und ein schon weiter fortgeschrittenes Modul, an dessen Landschaftsgestaltung der letzte Feinschliff vorgenommen wurde.

Wie immer bei solchen Veranstaltungen wurde im Vorraum Kaffee + Kuchen bzw. Würstchen, Brötchen, Bier und Limonade verkauft.

Wir danken allen Gästen, die mit ihrem Besuch die nächsten Bauvorhaben des Vereins unterstützten, und natürlich auch allen Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung gar nicht möglich wäre!

Mai 2005

Letzter Fahrtag mit der "alten" Anlage.

Am 21. Mai 2005 trafen sich einige Clubmitglieder, um auf der "alten" Anlage ein letztes Mal Fahrplanbetrieb zu machen. Vorab wurde ein Gesamtfahrplan und die daraus abgeleiteten Auszüge für die einzelnen Bahnhöfe Worms, Hofheim, Biblis, Bürstadt und Groß-Rohrheim erstellt und am Clubabend (immer Donnerstags ab 19:00 Uhr) davor mit den Teilnehmern besprochen.

Ebenso wurde festgelegt, wer welche Züge mitbringt und wer in welchem Bahnhof die Rolle des Fahrdienstleiters übernimmt.

Der Fahrplan "dauerte" ca. 1,5 Stunden (unterbrochen von einer Mittagspause mit heißen Würstchen, Brötchen und Salat sowie kühlen Getränken) und war im wesentlichen fehlerfrei. 1 - 2 kleinere Fehler (z.B. dass eine Zugdurchfahrt in Hofheim nicht auf dem Plan stand) wurden direkt in den Fahrplänen vermerkt, so dass diese für das nächste Mal verbessert werden können.

Apropos alte Anlage und nächstes Mal: Die Anlage wird nun mit den bereits erstellten Gleis-Wendeln links und rechts vom Bahnhof Groß-Rohrheim versehen (der erste Schritt hin zum Bahnhof Biblis), so dass für den nächsten Fahrplanbetrieb wesentlich längere Fahrzeiten in den Fahrplan eingearbeitet werden müssen.

Alle Beteiligten freuen sich schon darauf!

Juni 2005

Umbauarbeiten für die "neue" Anlage haben begonnen.

Nach dem Fahrplanbetrieb am 21. Mai 2005 war es soweit: Die beiden vorbereiteten Gleiswendeln wurden an deren endgültige Positionen links und rechts vom Bahnhof Groß-Rohrheim geschafft und mit dem Einpassen der Unterkonstruktion für den Bahnhof Groß-Rohrheim wurde begonnen.

August

2005

 Ferienspiele

Oktober 2005

EFB in Weinheim

Ende Oktober 2005 beteiligten sich die Eisenbahnfreunde Biblis und Umgebung e.V. mit dem Bahnhof Bürstadt und einem kleinen Teil offener Strecke an der Ausstellung der Eisenbahnfreunde Weinheim e.V. in deren Weinheimer Clubräumen. Extra für diese Veranstaltung wurden zwei dreigleisige "Fiddle-Yards" angefertigt, auf denen die Zug-Garnituren geparkt und gewendet werden konnten.

November 2005

Wie in jedem Jahr fanden auch in 2005 wieder unsere Tage der offenen Tür statt. An zwei Tagen rollten jeweils acht Stunden lang und nahezu störungsfrei zahlreiche Züge durch die vier Bahnhöfe Gross-Rohrheim, Bürstadt, Hofheim und den grossen Rangierbahnhof mit angegliedertem Gross-BW.

Leuchtende Kinderaugen und fachkundige Blicke der erwachsenen Gäste waren wieder ein tolles Dankeschön für diese Veranstaltung.

Wie immer bei solchen Veranstaltungen wurde im Vorraum Kaffee + Kuchen bzw. Würstchen, Brötchen, Bier und Limonade verkauft.

Wir danken allen Gästen, die mit ihrem Besuch die nächsten Bauvorhaben des Vereins unterstützten, und natürlich auch allen Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung gar nicht möglich wäre!